Nach Winands steht die Kultur-MK einerseits vor dem Problem, dass zwei bis drei Landtagswahlen zu einer sich ständig verändernden Zusammensetzung führen. Andererseits habe jeder Kulturminister zunächst die Kultur in seinem Bundesland zu befördern. „Es wäre gut“, so Winands, „wenn die Willensbildung der Länder in der Kulturministerkonferenz sich so gestalte, dass der Bund wirklich mit ihnen zusammenarbeiten könne und es nicht dem Zufall geschuldet bliebe, wer gerade auf Länderseite Kulturpolitik macht.“ Darüber hinaus wünscht sich Winands, dass die Minister der Kulturministerkonferenz einen Blick für „das Gesamtstaatliche“ haben.