Deutsch-Russischer Museumsdialog

Presseeinladung: „Raub und Rettung“ Buchpräsentation

Erstmals analysiert das Buch „Raub und Rettung. Russische Museen im Zweiten Weltkrieg“ den Kunstraub durch das nationalsozialistische Deutschland anhand detaillierter Fallstudien.

Als Vertreter des Deutsch-Russischen Museumsdialoges freuen sich Prof. Hermann Parzinger und Prof. Markus Hilgert, Sie zur Vorstellung des Buches

Corinna Kuhr-Korolev, Ulrike Schmiegelt-Rietig, Elena Zubkova
In Zusammenarbeit mit Wolfgang Eichwede
Raub und Rettung. Russische Museen im Zweiten Weltkrieg.
Böhlau-Verlag Köln 2019

am Donnerstag, den 7. November 2019 um 15.00 Uhr
in die Villa Von-der-Heydt,
Von-der-Heydt-Str. 16-18 in 10785 Berlin-Tiergarten

einladen zu dürfen.

Begrüßung:
Prof Dr. Dr. Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Prof. Dr. Markus Hilgert, Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder
Dr. Britta Kaiser-Schuster, Leiterin des Deutsch-Russischen Museumsdialogs

Gespräch zum Buch mit den Autor*innen:
Dr. Corinna Kuhr-Korolev
Dr. Ulrike Schmiegelt-Rietig
Prof. Dr. Elena Zubkova
Prof. Dr. Wolfgang Eichwede
Moderation: Anastassia Boutsko, Journalistin, DW

Die Sowjetunion erlitt durch den deutschen Vernichtungskrieg immense Verluste ihrer kulturellen Schätze. Bis heute vermissen Russland, die Ukraine und Belarus hunderttausende von Objekten, viele Fragen sind noch immer ungeklärt.

Erstmals analysiert das Buch „Raub und Rettung. Russische Museen im Zweiten Weltkrieg“ den Kunstraub durch das nationalsozialistische Deutschland anhand detaillierter Fallstudien. Im Blick sind die vier Zarenschlösser bei St. Petersburg sowie die Städte Pskov und Novgorod. Die Geschichte ihrer Verluste dokumentiert auf eindringliche Weise den Leidensweg der russischen und europäischen Kultur während des Krieges. Neu erschlossene Quellenbestände in Deutschland wie in Russland erweitern die historische Erkenntnis und rücken erstmals auch die Akteure – russische Museumsmitarbeiterinnen auf der einen, deutsche Kunsthistoriker im Dienst der Wehrmacht auf der anderen Seite – in den Mittelpunkt der Betrachtung.

Das Buch, das als erster Band der „Studien zu kriegsbedingt verlagerten Kulturgütern“ (hg. von der Kulturstiftung der Länder und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz) erschienen ist, ist ein russisch-deutsches Gemeinschaftswerk. Mit den untersuchten Museen gab es eine enge, höchst fruchtbare wissenschaftliche Kooperation im Rahmen eines groß angelegten Forschungsprojektes. Das Projekt „Russische Museen im Zweiten Weltkrieg“ wurde vom Deutsch-Russischen Museumsdialog initiiert. Zwischen 2012 und 2014 wurde es von der VolkswagenStiftung, der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und der Kulturstiftung der Länder finanziert.

Der Deutsch-Russische Museumsdialog wurde 2005 von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, der Kulturstiftung der Länder und über 80 deutschen Museen gegründet. Er stärkt den Austausch zwischen deutschen und russischen Museumskollegen und trägt zur Aufklärung über kriegsbedingt verbrachte Kulturgüter bei.

Anmeldung zur Veranstaltung bitte bis 1. November 2019 unter:
pressestelle@hv.spk-berlin.de

Weitere Informationen:

Zum Deutsch-Russischen Museumsdialog:
Dr. Britta Kaiser-Schuster, Kulturstiftung der Länder, Lützowplatz 9, 10785 Berlin
Email: bks@kulturstiftung.de – Tel: +49 (0)30 89363531

Zum Buch:
Dr. Corinna Kuhr-Korolev, Universität Potsdam (im Namen der Autor*innen) http://istfakt.com/projekte/kunst-im-krieg/
Email: kuhr-korolev@istfakt.com – Tel: +49 (0) 30 138 86 476

Zur Veranstaltung:
Ingolf Kern, Direktor für Medien und Kommunikation,
Stiftung Preußischer Kulturbesitz,
Von-der-Heydt-Str. 16-18, 10785 Berlin
Email: i.kern@hv.spk-berlin.de – Tel: +49 (0)30 266-41-1440

Hans-Georg Moek, Leiter Kommunikation,
Kulturstiftung der Länder, Lützowplatz 9, 10785 Berlin
Email: presse@kulturstiftung.de – Tel: + 49 (0)30 893 63 5 29