Nominierungen für den Deutschen Preis für Kulturelle Bildung „KULTURLICHTER“ 2023/24 bekanntgegeben

Die neun Nominierten für den Deutschen Preis für Kulturelle Bildung „KULTURLICHTER“ 2023/24 stehen fest. Die Bekanntgabe der drei Preisträgerinnen oder Preisträger und die Preisverleihung finden am 22. Mai 2024 in Frankfurt am Main statt.

Kulturelle Bildung ermöglicht die Teilhabe an Kunst, Kultur und Gesellschaft, stärkt Kreativität und Ausdrucksfähigkeit. Bund und Länder haben daher einen Preis für digitale kulturelle Bildung ins Leben gerufen. Ziel ist es, mit der Auszeichnung „KULTURLICHTER – Deutscher Preis für kulturelle Bildung“ Projekte und Projektideen zu fördern, die digitale Instrumente in der kulturellen Bildung und der Kulturvermittlung innovativ einsetzen. In diesem Jahr wird der Preis zum dritten Mal in insgesamt drei Kategorien vergeben. Dabei trifft eine Jury, bestehend aus Expertinnen und Experten der digitalen Kulturvermittlung aus Praxis, Theorie und Politik, die fachliche Auswahl der Nominierungen sowie der Preisträgerinnen und -träger für den „Preis des Bundes“ und den „Preis der Länder“. Über die Vergabe in der Kategorie „Preis des Publikums“ entscheidet ein öffentliches Online-Voting, das am 8. Mai beginnt.

Nominiert für den mit 50.000 Euro dotierten Preis des Bundes sind der Handiclapped – Kultur Barrierefrei e.V. für das digitale Matching-Tool „WingBuddy“ für mehr Teilhabe an Kulturveranstaltungen (Berlin), das K3 – Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg für das immersive Tanzprojekt „DANCE MACHINES“ (Hamburg) sowie der Pierre Boulez Saal / Barenboim-Said Akademie gGmbH für das Blended-Learning-Projekt „Maqam“ (Berlin).

Für den mit ebenfalls 50.000 Euro dotierten Preis der Länder sind nominiert: der ASA-FF e.V. mit der mobilen Comic-App „Glasfäden“ zur Geschichte der vietnamesischen Vertragsarbeiterinnen und -arbeiter in der DDR (Chemnitz), das Integrationshaus e.V. für das Integrations- und Umweltprojekt „Der Garten der Erinnerungen“ (Köln) sowie Der Schnipsel e.V. für das Projekt „Mach Goethe Angst! – Mit KI zu den Klassikerinnen“ (Kiel).

Auf der Shortlist für den Preis des Publikums stehen das Theaterprojekt „Breaking the Wave“ von THE BEAUTIFUL MINDS e.V. (Bonn), die Münchner Symphoniker e.V. mit dem Virtual-Reality-Projekt „Opernglas war gestern“ (München) sowie der no strings attached e.V. mit dem hybriden Theaterprojekt „Code und Charakter: Break the binary code with digital puppets!“ (Leipzig).

Der Preis des Publikums prämiert ein Projekt mit besonderem Potenzial. Die Gewinnerin oder der Gewinner erhält eine individuelle Beratung für die Weiterentwicklung des Projekts. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und die Kulturstiftung der Länder unterstützen damit die Umsetzung eines überzeugenden Konzepts, das weitere professionelle Anstöße für die Umsetzung benötigt, sei es bei der technischen Entwicklung, der Netzwerkarbeit oder bei der Weiterentwicklung des Vermittlungskonzepts. Der Preis des Publikums orientiert sich an den Bedürfnissen und Anliegen des Gewinner-Projekts und ist nicht finanziell dotiert.

In diesem Jahr werden erstmals auch die Nominierten, die nicht mit einem Preis ausgezeichnet werden, mit einem Anerkennungsbetrag in Höhe von jeweils 3.000 Euro gewürdigt.

Die Preisverleihung findet am Abend des 22. Mai 2024 im Rahmen der YUNIK Konferenz für kulturelle Bildung in Frankfurt am Main statt. Den Preis des Bundes verleiht Kulturstaatsministerin Claudia Roth MdB. Den Preis der Länder verleiht der Hessische Minister für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, Timon Gremmels, gemeinsam mit dem Niedersächsischen Minister für Wissenschaft und Kultur, Falko Mohrs.

 

Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter: www.kulturlichter-preis.de

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