Kulturministerkonferenz

Die Kulturministerkonferenz – Aufgaben, Themen und Herausforderungen

Im Dezember 2018 beschloss die Kultusministerkonferenz die Gründung einer eigenständig tätigen Kulturministerkonferenz (Kultur-MK) unter dem Dach der Kultusministerkonferenz. Zum 01. Januar 2019 haben die Kulturministerinnen und -minister, Kultursenatorinnen und -senatoren aller 16 Bundesländer die Arbeit aufgenommen.

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Die Kulturministerkonferenz oder Kultur-MK soll künftig Fragen der Kulturpolitik von überregionaler Bedeutung behandeln. Die gemeinsamen Anliegen in der Kulturpolitik sollen im regelmäßigen Austausch mit der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Kulturstiftung der Länder und der Kulturstiftung des Bundes sowie den kommunalen Spitzenverbänden geltend gemacht werden.

Der Kulturministerkonferenz steht eine Vorsitzende oder ein Vorsitzender sowie eine Stellvertreterin beziehungsweise ein Stellvertreter für die Dauer eines Jahres vor. Der Vorsitz richtet sich dabei nach der Ministerpräsidentenkonferenz. Der Hamburger Senator für Kultur und Medien, Dr. Carsten Brosda, übernimmt den ersten Vorsitz. Am 13. März 2019 tagt die Kultur-MK das erste Mal in Berlin.

Kurz nach der Gründung der Kulturministerkonferenz und noch vor ihrer ersten Sitzung wurde am 28. Januar 2019 auf der Veranstaltung „Wachgeküsst – Gemeinsame Perspektive für eine Kulturpolitik von Bund und Ländern“ der Staatsbibliothek zu Berlin, des Deutschen Kulturrates und der Kulturstiftung der Länder im Wilhelm-von-Humboldt-Saal der Staatsbibliothek zu Berlin über die künftige Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Zivilgesellschaft in der Kulturpolitik diskutiert.
Podiumsdiskussion auf der Veranstaltung „Wachgeküsst – Gemeinsame Perspektive für eine Kulturpolitik von Bund und Ländern“

Kurz nach der Gründung der Kulturministerkonferenz und noch vor ihrer ersten Sitzung wurde am 28. Januar 2019 auf der Veranstaltung „Wachgeküsst – Gemeinsame Perspektive für eine Kulturpolitik von Bund und Ländern“ der Staatsbibliothek zu Berlin, des Deutschen Kulturrates und der Kulturstiftung der Länder im Wilhelm-von-Humboldt-Saal der Staatsbibliothek zu Berlin über die künftige Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Zivilgesellschaft in der Kulturpolitik diskutiert. Dabei ging es – neben der Kulturpolitik des Bundes und der Geschichte des Amtes der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien – auch um die neue Rolle, die Aufgaben, die Agenda und die Herausforderungen der Kulturministerkonferenz.