Mit einer feierlichen Auftaktveranstaltung am gestrigen Abend im Museum für Kommunikation Berlin startet das Förderprogramm PRISMA der Kulturstiftung der Länder. Mit dem Programm werden Diversität und kulturelle Teilhabe in Museen gestärkt. Insgesamt 15 Museen aus ganz Deutschland nehmen an PRISMA teil.
Dazu Katharina Binz, Ministerin für Familie, Frauen, Kultur und Integration des Landes Rheinland-Pfalz und Vorsitzende der Kulturministerkonferenz: „Mit PRISMA setzt die Kulturstiftung der Länder ein starkes und zukunftsweisendes Signal. Diversität und kulturelle Teilhabe sind keine Randthemen. Vielfalt ist eine Realität in unserem Land und muss sich deshalb auch in unseren Kultureinrichtungen widerspiegeln. Doch Veränderung braucht Zeit und Ressourcen. Deshalb ist es so begrüßenswert, dass PRISMA nicht nur Impulse setzt, sondern nachhaltige Strukturen stärkt.“
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Dr. Christine Regus, Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder: „Museen sind nicht nur die Bewahrer unseres kulturellen Erbes, sie sind auch lebendige Orte, an denen Geschichte, Wissen und Werte vermittelt und verhandelt werden. Mit PRISMA unterstützt die Kulturstiftung der Länder Museen in ihren Bestrebungen, bei dieser Aufgabe die Vielfalt unserer Gesellschaft einzubeziehen. Ich freue mich sehr, dass 15 Museen unterschiedlichster Größe aus ganz Deutschland sich heute gemeinsam auf den Weg gemacht haben, kulturelle Teilhabe in ihren Häusern zu stärken.“
PRISMA unterstützt und begleitet Museen auf ihrem Weg der diversitäts- und teilhabeorientierten Organisationsentwicklung. Folgende Museen, die in einem Bewerbungsverfahren von einer unabhängigen, interdisziplinären Jury ausgewählt wurden, nehmen teil: Deutsches Schifffahrtsmuseum / Leibniz-Institut für Maritime Geschichte (Bremerhaven), Hamburger Kunsthalle, Hessen Kassel Heritage, Kunsthalle Rostock, Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr, LWL-Museum Henrichshütte (Hattingen), Museum der Weltkulturen (Frankfurt am Main), Museum für Gegenwartskunst Siegen, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Städtisches Museum Wesel, Städtische Sammlung Cottbus/Chóśebuz, Stiftung Jüdisches Museum Berlin, Stadtmuseum Brakel und Museum im „Stern“.
Die Museen werden in ihren je eigenen Bedarfen und Vorhaben unterstützt. Dabei geht es beispielsweise darum, die Vielfalt des Personals zu erhöhen, Barrieren abzubauen und die Zugänglichkeit von Museumsräumen und Ausstellungen zu fördern, Mitgestaltungsmöglichkeiten für das Publikum anzubieten oder im Dialog mit lokalen Communities bisher unterrepräsentierte Perspektiven sichtbar zu machen. In den kommenden 15 Monaten durchlaufen die teilnehmenden Museen das PRISMA-Programm, das sich aus vier aufeinander aufbauenden Werkstätten, individueller Beratung, Peer-to-Peer-Vernetzung und einer Konferenz zusammensetzt.
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Mehr InformationenMehr zu PRISMA – Programm zur Stärkung der Diversität und kulturellen Teilhabe an Museen: https://www.kulturstiftung.de/prisma/
Das Museum für Kommunikation Berlin ist Partner der Auftaktveranstaltung von PRISMA.