Jurysitzung
PRISMA

Das ist die PRISMA-Jury

Die Auswahl teilnehmender Museen erfolgt durch eine unabhängige, interdisziplinäre Jury

Mit PRISMA unterstützt und begleitet die Kulturstiftung der Länder Museen aus ganz Deutschland auf ihrem Weg der diversitäts- und teilhabeorientierten Organisationsentwicklung. PRISMA richtet sich an Museen aus ganz Deutschland, unabhängig von Größe, Standort oder inhaltlicher Ausrichtung. Bewerbungen für den ersten Jahrgang des Programms waren bis Oktober 2025 möglich. Die Auswahl der teilnehmenden Museen erfolgt am 16. Januar 2026 durch eine unabhängige, interdisziplinäre Jury.

Das sind die Mitglieder der PRISMA-Jury:

Arwin Mahdavi Naraghi ist Leiter der Outreach-Bildungsprogramme des Jüdischen Museums Frankfurt, u. a. verantwortlich für das interkulturelle Schattentheater „Wahrheiten und Narrheiten“ und das Bildungsprogramm „AntiAnti – Museum Goes School“. Als Vermittlungsexperte arbeitet er schwerpunktmäßig zu Antisemitismus, Rassismus, NS-Geschichte, Fake News und Verschwörungstheorien.

Andrea Wieloch leitet den Bereich Ausstellung/Dialog/Kultur am neu gegründeten Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation in Halle an der Saale. Seit vielen Jahren arbeitet sie zu Erinnerungskultur, Museumspraxis und ostdeutschen Perspektiven, insbesondere im ländlichen Raum. Bevor sie nach Halle wechselte war sie sie Leiterin des Museum Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt/Beeskow.

Dr. Sandrine Micossé-Aikins leitet Diversity Arts Culture, das Berliner Projektbüro für Diversitätsentwicklung. Als Kunstwissenschaftlerin, Kuratorin und Kulturaktivistin arbeitet sie zu Rassismus, Empowerment, kolonialen Kontinuitäten, Repräsentation und Teilhabe im Kunst-und Kulturbetrieb. Bei Diversity Arts Culture verantwortet sie u. a. Unterstützungsangebote für marginalisierte Kulturschaffende und Beratungs- und Begleitungsformate für Kulturinstitutionen in Öffnungsprozessen.

Prof. Dr. Francis Seeck ist Professor:in für Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Demokratie- und Menschenrechtsbildung an der Technischen Hochschule Nürnberg. Seeck forscht und lehrt zu Klassismuskritik, diskriminierungskritischer Politischer Bildung, geschlechtlicher Vielfalt sowie menschenrechtsorientierter Sozialer Arbeit. Seit vielen Jahren arbeitet Seeck zudem als Antidiskriminierungstrainer:in und Autor:in.

Dr. Ozan Zakariya Keskinkılıç ist Politikwissenschaftler, freier Autor und Lyriker. Er forscht und lehrt insbesondere zu (antimuslimischem) Rassismus, Antisemitismus, Orientalismus, Erinnerung und widerständiger Kunst- und Kulturproduktion, ist Mitglied der Berliner Expert:innenkommission gegen antimuslimischen Rassismus und 360°-Beiratsmitglied am Museum für Islamische Kunst. Regelmäßig publiziert er zu gesellschaftspolitischen Themen, u. a. auf Zeit Online und zdf heute.

Dr. Kate Brehme ist ausgebildete Künstlerin, Kulturvermittlerin und Mitgründerin von Berlinklusion, dem Berliner Netzwerk für Zugänglichkeit in Kunst und Kultur. In zahlreichen Projekten in Australien, Schottland und Deutschland setzt sie sich dafür ein, Institutionen für Menschen mit Behinderungen zugänglicher zu machen und Betroffenenperspektiven ins Zentrum zu stellen. Sie selbst lebt mit einer Behinderung.

Aurora Rodonò ist Kuratorin für Migrationsgeschichte am Stadtmuseum Berlin. Zuvor war sie Diversity-Managerin am Rautenstrauch-Joest-Museum (Köln) und Projektreferentin bei der Akademie der Künste der Welt (Köln). Von 2003 bis 2006 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Forschungs- und Ausstellungsprojekt „Projekt Migration“ (Köln 2005). In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich u. a. mit antirassistischer Kulturarbeit und Fragen der Repräsentation in Kunst, Kultur, Wissenschaft und Film.

Dr. Isabel Collien ist Expertin für Strategie- und Organisationsentwicklung mit den Schwerpunkten Antidiskriminierung, Intersektionalität und Diversity. Sie leitet das Referat für Antidiskriminierung und LSBTI* der Hansestadt Hamburg, lehrt, forscht und publiziert darüber hinaus regelmäßig zu Themen wie machtkritische Perspektiven auf organisationales Lernen, soziale Innovationen oder diversitätsbewusste Führung.

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