Zielorte

Rompreis der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo

Deutsche Akademie Rom Villa Massimo

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Bewerberinnen und Bewerber

  • sind international renommierte Impulsgeber aus den Bereichen Architektur, Bildende Kunst, Literatur und Komposition;
  • verfügen über die deutsche Staatsbürgerschaft oder haben seit mindestens fünf Jahren ihren ersten Wohnsitz und Schaffensmittelpunkt in der Bundesrepublik Deutschland;
  • versichern, ihre Zeit als Preisträgerinnen und Preisträger vorwiegend in Rom zu verbringen.


Sie erhalten

  • einen 10-monatigen Aufenthalt in Rom (September bis Juni) in einem von 10 kostenfrei zur Verfügung gestellten, möblierten 2 bis 3 Schlafzimmerapartments mit Küche, Bad, einer Gartenterrasse und einem circa 80 m2 großen Studio mit einer lichten Höhe von 7 Metern im Park der Villa Massimo;
  • ein monatliches Barstipendium der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien in Höhe von monatlich 2.500 Euro;
  • bei Anreise mit schulpflichtigen Kindern einen Zuschuss, der das Schulgeld an einer deutschsprachigen Schule in Rom deckt;
  • mehrere Gelegenheiten, die eigenen Arbeiten dem römischen Publikum zu präsentieren;
  • Unterstützung vor Ort durch das Team der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo vor allem durch einen Techniker, eine wissenschaftliche Mitarbeiterin, eine Presse- und Öffentlichkeitsmitarbeiterin und eine Veranstaltungsmanagerin.


Die geltenden Teilnahmebedingungen für die Bewerbung
entnehmen Sie bitte den entsprechenden Informationen.

 

Stipendium in der Casa Baldi in Olevano Romano

Casa Baldi in Olevano Romano

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Bewerberinnen und Bewerber

  • sind Impulsgeber aus den Bereichen Architektur, Bildende Kunst, Literatur und Komposition;
  • verfügen über die deutsche Staatsbürgerschaft oder haben seit mindestens fünf Jahren ihren ersten Wohnsitz und Schaffensmittelpunkt in Deutschland;
  • versichern, ihre Zeit als Preisträgerinnen und Preisträger vorwiegend in Olevano Romano bzw. Italien zu verbringen.


Sie erhalten

  • einen 3-monatigen Aufenthalt in der Casa Baldi in der Bergstadt Olevano Romano in einem von zwei kostenfrei zur Verfügung gestellten, möblierten 3-Zimmerapartments mit Küche, Bad und einer gemeinsam zu nutzenden großen Terrasse;
  • ein geräumiges Studio in einem gesonderten Gebäude auf dem Gelände der Casa Baldi;
  • ein monatliches Barstipendium in Höhe von monatlich 2.500 Euro;
  • die Gelegenheit, die eigenen Arbeiten dem italienischen Publikum zu präsentieren;
  • telefonisch, per Mail und im Rahmen von vier bis fünf Vorortsbesuchen pro Quartal Unterstützung durch das Team der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo.


Die geltenden Teilnahmebedingungen für die Bewerbung
entnehmen Sie bitte den entsprechenden Informationen.

 

Stipendien im Deutsches Studienzentrum in Venedig

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Das Deutsche Studienzentrum in Venedig wird vom gleichnamigen Verein getragen, der 1970 gegründet wurde und seinen Sitz in München hat. Ziel des Vereins ist es, die wissenschaftliche Forschung zu Kultur und Geschichte Venedigs zu fördern. 1977 übernahm das Bundesministerium des Innern die Finanzierung des Deutschen Studienzentrums; seit 1998 liegt diese einschließlich die der Stipendien bei dem beziehungsweise der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Das Deutsche Studienzentrum in Venedig ist eine interdisziplinäre wissenschaftliche Einrichtung und ermöglicht in Venedig Forschungen insbesondere zur Byzantinistik, Geschichte und Kunstgeschichte, Rechts- und Wirtschaftsgeschichte, Musik- und Literaturgeschichte Venedigs und seines Imperiums unter Einschluss aller internationalen Bezüge.

Zugleich fördert das Studienzentrum den Aufenthalt von Künstlerinnen und Künstlern in Venedig, deren künstlerisches Schaffen idealerweise einen Bezug zu Venedig aufweist.

Das Deutsche Studienzentrum in Venedig will zur Arbeit all jener beitragen, die sich dafür engagieren, dass Venedig eine echte Stadt bleibt und sich nicht in eine bloße Touristenattraktion verwandelt. Dafür beleben wir unseren Sitz im Palazzo Barbarigo della Terrazza mit Gesprächen über die vielen verschiedenen Alltagswirklichkeiten der Stadt und ihrer Beziehungen zur Welt. Und deshalb wollen unsere Reihen nicht nur die kulturellen Diskurse reflektieren, die sich durch die Sprachen der Wissenschaften artikulieren, sondern versuchen zugleich, sich mit der Hilfe der Künste Dimensionen des Menschseins zu nähern, die häufig nicht mit der verbalen Kommunikation oder dem sogenannten rationalen Denken zu erreichen sind – und doch einen entscheidenden Teil unseres Lebens darstellen. In diesem Sinn sind die Künste immer Brückenbauerinnen, die uns mit uns selbst oder scheinbar fernen Welten verbinden. Wir wünschen uns, dass die Begegnungen mit den Sprachen der Malerei und Bildhauerei, der Architektur, der Musik und Fotografie, der Performance- und Videokunst wie der Literatur, Prosa und Dichtung, die Wahrnehmung und Reflexion Venedigs bereichern: mit Sprachen, die sich auf ihre ganz eigene Art mit der Schönheit und den Problemen der Stadt auseinandersetzen und dabei auch vermeintlich Selbstverständliches in Frage stellen.

Stipendiatenprofil:

Jährlich können acht außergewöhnlich begabte Künstlerinnen und Künstler der Sparten Architektur, Bildende Kunst (Malerei und Zeichnung, Skulptur, Performance und Video), Literatur und Musik (Komposition) ein Stipendium erhalten, die zu ihrer künstlerischen Weiterentwicklung idealerweise den Kontakt zu den wissenschaftlichen Disziplinen suchen, denen die übrigen Stipendiatinnen und Stipendiaten des Deutschen Studienzentrums angehören.

Bewerbungen von Studierenden sind ausgeschlossen; dies gilt für Bewerbungen von Meisterschülerinnen und Meisterschülern entsprechend.

Die Künstlerinnen und Künstler müssen deutsche Staatsangehörige sein oder zum Zeitpunkt der Bewerbung seit mindestens 5 Jahren den ersten Wohnsitz und Schaffensmittelpunkt in Deutschland haben.

Dauer des Studienaufenthaltes:

Der Studienaufenthalt beträgt jeweils drei Monate. Eine Verlängerung ist nicht möglich.

Umfang der Förderung:

Das Künstlerstipendium besteht aus einem monatlichen Geldbetrag in Höhe von 1.500 Euro pauschal – einschließlich Reise- Transport- und Materialkosten – sowie der freien Unterkunft in der Atelierwohnung im Dachgeschoss des Nebengebäudes, dem Palazzo Barbarigo della Terrazza.

Darüber hinaus fördert das Studienzentrum Kontaktmöglichkeiten zu den wissenschaftlichen und kulturellen Einrichtungen in Venedig (national und international) sowie zu Galerien, Manufakturen, Agenturen, Verlagen etc. und pflegt einen Stipendiatenaustausch mit den Partnerinstitutionen Villa Massimo in Rom und Villa Romana in Florenz.

Neben der Beteiligung an Veröffentlichungen und Veranstaltungen des Deutschen Studienzentrums in Venedig, insbesondere an den internen wissenschaftlichen Kolloquien und an den öffentlichen Artist Talks mit der Präsentation des Arbeitsvorhabens in Venedig, werden auch im Stipendiat/innenkreis Veranstaltungen anderer Institutionen besucht und Exkursionen organisiert. Daneben bemüht sich das Studienzentrum darum, ehemaligen und aktuellen Kunststipendiatinnen und -stipendiaten Einzelpräsentationen wie Ausstellungen, Lesungen und Konzerte sowie Veröffentlichungen wie Kataloge, Bücher und Tonträger zu ermöglichen, sofern hierfür Haushaltsmittel oder Drittmittel bereitstehen.

Nutzung der Atelierwohnung:

Die technische Ausstattung der Atelierwohnung umfasst ein E-Piano und eine E-Tastatur, im Haupthaus steht ein Flügel, der in Absprache genutzt werden kann.

Die geltenden Teilnahmebedingungen für die Bewerbung entnehmen Sie bitte den entsprechenden Informationen.

 

Stipendien in der Cité Internationale des Arts in Paris

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Die Cité Internationale des Arts in Paris wurde 1965 als gemeinnützige Stiftung gegründet und zählt heute zu den weltweit größten Künstlerresidenzzentren. In ihrem Bemühen, das zeitgenössische kulturelle Schaffen zu fördern, ist die Cité eine wichtige Akteurin nicht nur in der Pariser, sondern auch in der internationalen Kulturlandschaft. Nach eigenem Verständnis stellt die Cité einen offenen Lebensraum für den Dialog der Kulturen dar, wo Künstlerinnen und Künstler aller Fachrichtungen (Bildende Kunst, Bühnenkunst, Literatur, Musik, Film usw.) aber auch Kunst- und Kulturvermittler oder -wissenschaftler in den Austausch sowohl untereinander als auch mit dem Publikum und mit Fachleuten treten können.

Die Cité Internationale des Arts empfängt jedes Jahr in über 300 Wohnateliers im Pariser Stadtzentrum an den Standorten im Marais und am Montmartre Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten aus diesem Programm wohnen und arbeiten im Marais.

Stipendiatenprofil:

Mit dem Stipendium in der Cité Internationale des Arts sollen vor allem jüngere Künstlerinnen und Künstler der Sparten Architektur, Bildende Kunst und Musik (Komponisten und Interpreten) gefördert werden, die in ihrer künstlerischen Entwicklung noch offen sind. Mit dem Studienaufenthalt in Paris wird entsprechend die Möglichkeit gegeben, sich künstlerisch weiter zu entwickeln.

Für Paris sind Bewerbungen möglich in den Sparten Architektur (auch Landschaftsarchitektur), Bildende Kunst (Zeichnung, Malerei, Skulptur, Video, Performance u.a.) und Musik (Komposition und Interpretation).

Eine Bewerbungsmöglichkeit in der Sparte Literatur besteht für Paris derzeit nicht.

Die Bewerberinnen und Bewerber müssen in ihrer Kunstsparte bereits eine überregionale, möglichst internationale Sichtbarkeit erfahren haben, die sich in relevanten greifbaren Projektumsetzungen (Architektur), institutionellen Auftritten (Bildende Kunst) oder Produktionen (Musik) dokumentiert.

Bewerbungen von Studierenden sind ausgeschlossen; dies gilt für Bewerbungen von Meisterschülerinnen und Meisterschülern entsprechend.

Die Künstlerinnen und Künstler müssen deutsche Staatsangehörige sein oder zum Zeitpunkt der Bewerbung seit mindestens 5 Jahren den ersten Wohnsitz und Schaffensmittelpunkt in Deutschland haben.

Die Cité weist darauf hin, dass für die hausinterne Kommunikation Kenntnisse in französischer und/oder englischer Sprache erforderlich seien.

Dauer des Studienaufenthaltes:

Der Studienaufenthalt beträgt jeweils sechs Monate, jeweils vom 1. Mai bis 31. Oktober und vom 1. November bis 30. April. Eine Verlängerung ist nicht möglich.

Umfang der Förderung:

Das Künstlerstipendium umfasst die freie Unterkunft für die Stipendiatinnen und Stipendiaten in der Cité Internationale des Arts sowie einen monatlichen Geldbetrag in Höhe von 1.500 Euro pauschal (einschließlich Reise-, Transport- und Materialkosten), der von der für die Kunstförderung zuständigen Behörde des (Wohnsitz-)Landes gewährt wird. (Der Pauschalbetrag kann in bestimmten Ländern höher bemessen sein.)

Darüber hinaus wird die Möglichkeit einer kostenlosen Teilnahme an den von der Cité veranstalteten Gemeinschaftsausstellungen geboten.

Ein weiterführendes Förder- oder Betreuungsprogramm existiert nicht.

Die Cité begleitet ihrerseits die Gastkünstlerinnen und -künstler, indem sie den Kontakt zu allen gleichzeitigen Bewohnern der Cité sowie zu den Akteuren des französischen Kulturbetriebs ermöglicht. Die Cité betreibt zudem eigene regelmäßige punktuelle Veranstaltungsformate, die der Rahmen sein können, die eigene künstlerische Arbeit vorzustellen. Einzel- und Gruppenausstellungen in der Cité sind gegen Übernahme der Kosten möglich.

Nutzung der Wohn- und Arbeitsateliers

Alle Wohn- bzw. Arbeitsateliers bestehen aus einem Arbeitsraum, einem Schlafbereich, einem einfachen Badezimmer und einer einfachen, kleinen Küchenzeile. Jedes Atelier ist möbliert, persönliche Einrichtungsgegenstände der Stipendiaten sind – außer in begründeten Ausnahmefällen – nicht gestattet.

Die Wohn- bzw. Arbeitsateliers sind für eine Ein-Personennutzung ausgelegt. Es ist jedoch möglich, nach vorheriger Abstimmung eine Gastperson mitzubringen. Für die Mitnutzung der relativ kleinen Ateliers durch Gastpersonen werden von der Cité Zuschläge erhoben.

Die aktuellen Nutzungsregeln liegen der für die Stipendien in der Cité Internationale des Arts zuständigen Behörde des (Sitz-)Landes vor.

Die geltenden Teilnahmebedingungen für die Bewerbung entnehmen Sie bitte den entsprechenden Informationen.