Wie PRISMA diversitäts- und teilhabeorientierte Organisationsentwicklung im Museum fördert
Mit PRISMA unterstützt und begleitet die Kulturstiftung der Länder Museen aus ganz Deutschland bei ihrer diversitäts- und teilhabeorientierten Organisationsentwicklung. PRISMA ist als Anstoß und Anregung für einen langfristigen Transformationsprozess gedacht. Museen werden darin bestärkt und gefördert, sich über ihre Teilnahme am Programm hinaus eigenständig, nachhaltig und ganzheitlich diversitätsorientiert und teilhabegerecht weiterzuentwickeln. Dabei können sie auf den Rückhalt von PRISMA zählen und Teil eines wachsenden Netzwerks werden.
Das Programm besteht aus vier synergetischen Formaten. Die inhaltliche Ausgestaltung dieser Formate richtet sich maßgeblich nach den Bedarfen der Museen.
Wie arbeiten Museen bei PRISMA?
Die vier Formate des PRISMA-Programms im Überblick
Werkstätten: Vier aufeinander aufbauende Werkstätten vermitteln Schlüsselkompetenzen und Strategien der diversitätsorientierten Organisationsentwicklung im Museum. Jede Werkstatt hat einen thematischen Fokus und besteht aus mehreren inhaltlichen Einheiten. Während in Werkstatt 1 und 2 alle teilnehmenden Museen gemeinsam an Themen arbeiten (mit Wahlmöglichkeiten je nach individuellen Wissensständen und Bedarfen), haben Museen in Werkstatt 3 die Chance, eigene Schwerpunktthemen zu setzen und diese in Kleingruppen zu vertiefen. Die Werkstätten dienen der gemeinsamen Reflexion und nicht zuletzt auch der Vernetzung teilnehmender Museen untereinander.
Individuelle Beratung: Um jeweils auch individuelle Herausforderungen zu bearbeiten, die im Prozess der teilhabe- und diversitätsorientierten Organisationsentwicklung auftreten, ermöglicht PRISMA individuelle Beratungen. Ausgehend von konkreten Bedarfen, die unterstützt durch die Kulturstiftung der Länder identifiziert werden, berät PRISMA teilnehmende Museen bei der Wahl passender Expertinnen und Experten und finanziert Beratungsgespräche. Die inhaltliche Ausgestaltung ihrer Zusammenarbeit stimmen Museen und Expertinnen und Experten miteinander ab.
Peer-to-Peer-Vernetzung: Bereits während der Werkstätten haben teilnehmende Museen Gelegenheit, sich auch informell miteinander auszutauschen und zu vernetzen. PRISMA unterstützt Museen dabei, diese Vernetzung darüber hinaus zu einer eigenständigen Peer-to-Peer-Vernetzungsstruktur auszubauen. In Werkstatt 1 gibt es einen Input dazu, wie eine solche Struktur erfolgreich entwickelt und langfristig verstetigt werden kann.
Konferenz: Ergänzt werden Werkstätten, individuelle Beratungen und Peer-to-Peer-Vernetzung durch eine öffentliche Konferenzreihe zu grundsätzlichen Fragen zur Zukunft von Museen, Sammlungen und Ausstellungspraxis. Diese richtet sich an die interessierte Fachöffentlichkeit, versammelt auch internationale Perspektiven und stellt Praxisbeispiele vor, die sich von eurozentrischen Museumskonzeptionen lösen. Die Konferenz regt zur gemeinsamen Reflexion musealer Fragen an und vervollständigt damit die vier synergetischen Formate von PRISMA.