30 Jahre Kulturstiftung der Länder

Würdigung der Kulturstiftung der Länder

Gäbe es die Kulturstiftung der Länder nicht, so müsse man sie erfinden. Da sind sich die Gäste des Festaktes einig. Die Stiftung übernehme eine proaktive Rolle in Deutschlands Kulturlandschaft und biete Unterstützung, wo sie am dringendsten gebraucht werde.

Friedrich-Wilhelm von Rauch, Geschäftsführer der Ostdeutschen Sparkassenstiftung erklärt, „wenn es die Kulturstiftung der Länder nicht gäbe, müsste man sie heute erfinden.“ Die Kulturstiftung der Länder könne da einspringen, wo es Lücken gibt, weil sie ein ausgezeichnetes Team hat. Man merke, das seien Leute, „die für ihre Aufgabe brennen“. „Die Geschichte der Kulturstiftung der Länder ist eine Geschichte großartigen Erfolgs“, so von Rauch.

Der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Prof. Dr. Hermann Parzinger, würdigt die zentrale Bedeutung der Kulturstiftung der Länder vor allem bei der Förderung von Kultureinrichtungen beim Erwerb von Kunstwerken. Sie widme sich aber auch den Themen der Kulturpolitik, wie Internationalität oder dem Deutsch-Russischen Museumsdialog.

Der Direktor der Berlinischen Galerie, Dr. Thomas Köhler, schätzt die proaktive Rolle der Kulturstiftung der Länder in Deutschlands Kulturlandschaft. Die Kulturstiftung der Länder sei nicht nur eine Institution, an die man sich wenden könne, wenn man Unterstützung brauche, sondern eine Stiftung, die aufmerksam sei und Häuser auf potentielle Erwerbungen aufmerksam mache.

Dr. Carsten Brosda, Senator der Hamburger Behörde für Kultur und Medien und Vorsitzender der Kulturministerkonferenz, hebt die “aktive Arbeit der Kulturstiftung der Länder für das Bewahren von Kulturgut von nationalem Rang“ hervor. Die Arbeit der Kulturstiftung der Länder zeige darüber hinaus, was in der Kulturpolitik möglich sei, wenn die Länder sich gemeinsam mit Bund und anderen Partnerinnen und Partnern um ihre kulturelle Verantwortung kümmern. Sie ist „ein ganz wunderbarer Beleg dafür was möglich ist, wenn man Kooperation und Gemeinsamkeit und Föderalismus lebt.“, so Brosda.

Seit 30 Jahren arbeiten die Kulturstiftung der Länder und die Ernst von Siemens Kunststiftung zusammen, zuletzt beim Ankauf des Mars von Giambologna für die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Dr. Martin Hoernes, Generalsekretär der Ernst von Siemens Kunststiftung, betont die gute Zusammenarbeit: „Immer wenn wir zusammen arbeiten, dann passiert etwas Gutes für die deutsche Kulturlandschaft. Und ich wünsche mir das für die nächsten 30 Jahre.“

Dr. Sebastian Giesen, Geschäftsführer der Hermann Reemtsma Stiftung, schätzt die Zusammenarbeit mit der Kulturstiftung der Länder und ihre Rolle in der Kulturpolitik. Für ihn ist die Kulturstiftung der Länder eine „unabhängige“ und „schlagkräftige“ Einheit. Im Bereich kooperativer Kulturföderalismus habe sie zudem eine Schlüsselrolle übernommen. Sie sei „Zentrum eines wichtigen Netzwerkes, um auch andere Partner mit ins Boot zu holen“.