Der Stiftungsrat der Kulturstiftung der Länder hat auf seiner jüngsten Sitzung unter dem Vorsitz der Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Isabel Pfeiffer-Poensgen, 867.000 Euro für Erwerbungsförderungen und eine halbe Million Euro für Ausstellungsförderungen in Deutschland bewilligt. Zudem fördert die Ländergemeinschaft über die Kulturstiftung der Länder das Projekt „MitbeStimmungsorte: Gesellschaftliche Teilhabe am Museum fördern“.

Unter dem Vorsitz von Ministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen hat der Stiftungsrat der Kulturstiftung der Länder auf seiner jüngsten Sitzung beschlossen, vier Erwerbungsvorhaben in Baden-Württemberg, Bremen und Hessen zu unterstützen. Seit über 30 Jahren fördern die 16 Länder über die Kulturstiftung der Länder den Ankauf national bedeutender Kulturgüter für öffentlich zugängliche Sammlungen in Museen, Bibliotheken und Archiven. Weitere Förderkriterien und Informationen zur Antragstellung für eine Erwerbungsförderung finden Sie auf der Webseite der Kulturstiftung der Länder www.kulturstiftung.de.

„Die Kulturstiftung der Länder leistet im Namen aller Länder einen immensen Beitrag zum Erhalt des kulturellen Erbes in seinen unterschiedlichen Facetten. Die Erwerbungsförderung ist dabei ein zentraler Baustein“, so Ministerin Pfeiffer-Poensgen. „Ihr wichtiges Engagement schließt aber auch die inhaltlichen Diskussionen kulturpolitischer Fragen ein, die aus dem kulturellen Erbe der Länder entstehen. Dazu gehört allen voran die Beteiligung an fairen Lösungen in Restitutionsfällen und die erfolgreich angelaufene Arbeit der bei der Kulturstiftung der Länder angesiedelten Kontaktstelle zum Umgang mit Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten. Hier konnte gemeinsam mit dem Bund und weiteren Partnern ein international wirksames Signal gesetzt werden. Dies gilt es kontinuierlich weiter zu verfolgen.“

Der Stiftungsrat hat darüber hinaus die Umsetzung des neuen Projekts „MitbeStimmungsorte: Gesellschaftliche Teilhabe am Museum fördern“ bewilligt. Dafür werden aus dem Budget der Kulturstiftung der Länder Mittel in Höhe von bis zu 300.000 Euro für bis zu 16 Museen bereitgestellt, das Projekt soll vorerst 18 Monate dauern. „MitbeStimmungsorte: Gesellschaftliche Teilhabe am Museum fördern“ soll ausgewählte Museen dabei unterstützen, eine nachhaltige Diversifizierung der Besucherstruktur zu erreichen und die gesellschaftliche Teilhabe zu verbessern.

Dazu Prof. Dr. Markus Hilgert, Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder: „Ich freue mich sehr, dass der Stiftungsrat der Kulturstiftung der Länder neben den Förderentscheidungen zu Erwerbungen und Ausstellungen auch die Mittel für ein Projekt mit bundesweiter Sichtbarkeit und Wirkung bewilligt hat. Ab Anfang des Jahres 2022 wird die Kulturstiftung der Länder unter dem Titel „MitbeStimmungsorte“ in allen 16 Ländern Museen aus allen Sparten dabei unterstützen, die gesellschaftliche Teilhabe weiter zu verbessern. Ziel ist es, eine diverse und breite Besucherschaft zu erreichen. Museen werden dazu Beratungs- und Unterstützungsangebote erhalten, um sich als lebendige Orte mit großer gesellschaftlicher Relevanz zu etablieren.“

Zudem hat sich der Stiftungsrat auf die Förderung von zwölf Ausstellungsvorhaben in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz geeinigt. Gefördert werden grundsätzlich kunst- und kulturhistorische Ausstellungen, die von öffentlichen Einrichtungen konzipiert und temporär ausgerichtet werden. Sie sollen von den eigenen Beständen der jeweiligen Institution ausgehen, regional verankert und zugleich international bedeutsam sein. Seit 2009 stellen die 16 Länder jährlich Mittel für Ausstellungsförderungen bereit. Weitere Förderkriterien und Informationen zur Antragstellung für eine Ausstellungsförderung sind auf der Webseite der Kulturstiftung der Länder zu finden: www.kulturstiftung.de.

Die beschlossenen Ausstellungsförderungen in der Übersicht

Bei den nachfolgenden Ausstellungstiteln handelt es sich teilweise noch um Arbeitstitel. Die Ausstellungstermine können sich noch ändern.

Landesmuseum Württemberg, Stuttgart
Berauschend. 10.000 Jahre Bier und Wein
22.10.2022 bis 30.04.2023

Seit Jahrtausenden werden alkoholische Getränke wie Bier und Wein hergestellt, ihr Konsum zieht sich durch die Geschichte der vergangenen 10.000 Jahre. Mit der Ausstellung „Berauschend. 10.000 Jahre Bier und Wein“ möchte das Landemuseum Württemberg den Besucherinnen und Besuchern vor Augen führen, wie stark der Konsum von alkoholischen Getränken heute im Alltag verankert ist und wie lang die Geschichte von deren Konsum bereits andauert. Bier und Wein spielten durch alle Zeiten besonders im Süden Deutschlands eine zentrale Rolle in Ernährung, Trinkverhalten und Geselligkeitskultur. Wesentliche Objekte der Ausstellung entstammen der Sammlung des Landesmuseums Württemberg, sie spiegeln von der Archäologie bis in die Neuzeit hinein die unterschiedlichen Aspekte der Hoch- und Alltagskultur wider.

Staatsbibliothek zu Berlin, Staatsbibliothek Bamberg und ETA Hoffmann-Haus, Deutsches Romantik Museum Frankfurt am Main
Unheimlich Fantastisch – E.T.A. Hoffmann 2022
Staatsbibliothek zu Berlin, 24.03. bis 25.06.2022
Staatsbibliothek Bamberg und ETA Hoffmann-Haus, 24.07. bis 29.10.2022
Deutsches Romantik-Museum − Frankfurt am Main, 24.11.2022 bis 12.02.2023

Anlässlich des 200. Todestages des romantischen Schriftstellers, Komponisten, Zeichners und preußischen Juristen E.T.A. Hoffmann (1776-1822) plant die Staatsbibliothek zu Berlin in Kooperation mit der Staatsbibliothek Bamberg und dem Deutschen Romantik-Museum − Frankfurt am Main eine umfassende Ausstellung zu dessen Person und zu seinem Werk. Ziel der Schau ist es, den „Mehrfachkünstler“ Hoffmann – er arbeitete lebenslang parallel als Jurist, Komponist und Schriftsteller, Theatermacher, Karikaturist und Zeichner – an zwei wichtigen Lebensstationen (Berlin und Bamberg) und im Kontext des neuen Museums zur deutschen Romantik einem breiten Publikum entlang der Vielzahl seiner beruflichen Tätigkeiten vorzustellen.

Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum Duisburg
Die Befreiung der Form. Barbara Hepworth – Meisterin der Abstraktion im Spiegel der Moderne und der Skulptur ihrer Zeit
25.03. bis 20.08.2023

In der Ausstellung „Barbara Hepworth – Meisterin der Abstraktion im Spiegel der Moderne und der Skulptur ihrer Zeit“ präsentiert das Wilhelm Lehmbruck Museum in Duisburg ab März 2023 eine der wichtigsten und wegweisendsten Bildhauerinnen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts − Barbara Hepworth (1903-1975). Ihre Arbeiten stehen beispielhaft für die Tendenzen der abstrakten Skulptur. Mit der Abstraktion suchten die Künstlerinnen und Künstler ihrer Zeit nach einer neuen Form für ein verändertes Menschenbild und die Wahrnehmung der Wirklichkeit. Das Museum stellt die Arbeiten der britischen Künstlerin in den Dialog mit zentralen Werken der Sammlung des Lehmbruck Museums. Hepworth stellte auf der ersten und zweiten documenta in Kassel aus und war Teil einer Gruppe von Künstlerinnen und Künstlern, die die Entwicklung der abstrakten Skulptur in Deutschland mitprägten.

Museum Angewandte Kunst, Frankfurt am Main
Die Sammlung Maximilian von Goldschmidt-Rothschilds
November 2022 bis Februar 2023

Der Frankfurter Bankier, Kunstsammler und Mäzen Maximilian von Goldschmidt-Rothschild (1843-1940) war ein prominenter Bürger Frankfurts und als Bankier von Bedeutung für das gesamte Deutsche Reich. Seine private Sammlung umfasste ursprünglich etwa 15.000 Objekte, darunter Gemälde Alter Meister, mittelalterliches und frühneuzeitliches Kunsthandwerk, Porzellan, französische Möbel des 18. Jahrhunderts und Ostasiatika. Durch das NS-Regime wurde er verfolgt und entrechtet. Die Ausstellung soll an die unrechtmäßige Aneignung bedeutender Kulturgüter aus den Privatsammlungen von als Juden Verfolgten erinnern und dabei auch die aktive Rolle der deutschen Museen bei der Enteignung thematisieren. In der Ausstellung werden Teile der ursprünglichen Sammlung rekonstruiert und somit auch die Vielfalt privaten Sammelns in Deutschland vor 1933 dokumentiert.

Stiftung Jüdisches Museum Berlin
Juden in der DDR
05.04. bis 10.09.2023

Das Jüdische Museum Berlin präsentiert mit der Ausstellung „Juden in der DDR“ ab dem Frühjahr 2023 die erste umfassende Gesamtschau über Jüdinnen und Juden sowie das Judentum in der DDR. Neben der Präsentation von Objekten aus der eigenen Sammlung des Jüdischen Museums sollen bis zur Ausstellung mithilfe von Sammlungsaufrufen weitere Objekte zusammengetragen und durch gezielte Recherchen das Thema der Ausstellung – Jüdisches Leben in der DDR – als Sammlungsschwerpunkt gestärkt werden. Die Schau untersucht wesentliche Fragen nach Selbstverständnis und Zugehörigkeit, zudem wird erstmals die materielle Kultur der Jüdinnen und Juden in der DDR systematisch dokumentiert.

Roemer- und Pelizaeus-Museum, Hildesheim
Entziffert – 200 Jahre Hieroglyphen / Entdeckt – 100 Jahre Tutanchamun
04.11.2022 bis 16.04.2023

Das Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim und das Museum August Kestner in Hannover feiern 2022 mit einer Doppelausstellung zwei Jubiläen der Ägyptologie: die zweihundertjährige Entzifferung der Hieroglyphen und die hundertjährige Entdeckung des Grabs Tutanchamuns. Mit dem Gemeinschaftsprojekt wollen die beiden Museen an einem zentralen Ort, im Hildesheimer Museum, der beiden Jubiläen gedenken und sie aus heutiger Perspektive reflektieren. Das Hildesheimer Museum besitzt die zweitgrößte Spezialsammlung in Deutschland, seine Sammlung stellt den Kern des Ausstellungsteils „Entziffert“. Das Hannoveraner Museum besitzt zahlreiche Exponate aus der Zeit Tutanchamuns und seines Nachfolgers Eje II., sie bilden den Kern des Teils „Entdeckt“.

Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg, LWL-Museum für Kunst und Kultur, Münster
Wolfgang Heimbach. Ein gehörloser Barockmaler
Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg, 20.05. bis 28.08.2022
LWL-Museum für Kunst und Kultur, Münster, 16.09. bis 04.12.2022

Mit der Ausstellung „Wolfgang Heimbach. Ein gehörloser Barockmaler“ planen das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg und das LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster die erste umfassende Überblicksausstellung zum Werk und Leben des heute eher unbekannten Malers Wolfgang Heimbach (ca. 1613-1679). Heimbach stammte aus Övelgönne in der Grafschaft Oldenburg. Seine Karriere begann am Oldenburger Hof und fand ihren Abschluss in der Residenz des Erzbischofs von Münster. Das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg besitzt den größten Bestand von Werken Heimbachs in Deutschland, darunter acht Ölgemälde und eine seiner seltenen Zeichnungen. Die Schau präsentiert Heimbach dem Publikum als europaweit tätigen Maler und reflektiert auch den Einfluss seiner angeborenen Gehörlosigkeit. Die Museen planen spezielle, inklusive Vermittlungsangebote und wollen einen aktuellen Beitrag zur Akzeptanz und zum Verständnis von Menschen mit einer Beeinträchtigung leisten.

LWL-Museum für Kunst und Kultur, Westfälisches Landesmuseum, Münster
Der Augenblick. Die Fotografin Annelise Kretschmer
06.05. bis 14.08.2022

Seit Ende 2019 besitzt das LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster den künstlerischen Nachlass der Dortmunder Fotografin Annelise Kretschmer (1903-1987). Der Nachlass umfasst circa 2279 Fotografien aus den 1920er bis 1970er Jahren sowie 13.000 Negative, das Arbeitstagebuch und Auftragsbücher aus der Zeit nach 1950. Für die Ausstellung „Der Augenblick. Die Fotografin Annelise Kretschmer“ soll nun der Nachlass aufgearbeitet, inventarisiert, digitalisiert und öffentlich zugänglich gemacht. Die Schau präsentiert das Lebenswerk der international renommierten neusachlichen Portrait-Fotografin Annelise Kretschmer im Kontext der Dortmunder Kunstszene. Die Stationen der Schau zeichnen ihren Weg als Fotografin von der Ateliergründung 1929 in Dortmund bis in die 1970er Jahre und ihre Präsenz auf internationalen Ausstellungen nach.

Stiftung Haus Oberschlesien, Ratingen
Grenzland. Identitätssuche im geteilten Oberschlesien
Herbst 2022 – Sommer 2023

Ausgangspunkt der Ausstellung „Grenzland. Identitätssuche im geteilten Oberschlesien“ ist der 100. Jahrestag der Teilung Oberschlesiens. 1922 wurde die Industrieregion in einen polnischen und einen deutschen Teil gespalten, ein multiethnischer und multikultureller Raum wurde damit künstlich zerschnitten. Die Ausstellung untersucht die daraus resultierenden Wirkungen entlang der Sammlungen des Museums, insbesondere zur Alltagskultur und zur Geschichte der Abstimmung 1922. Anhand der Objekte sollen die materiellen und mentalen Auswirkungen der Teilung sichtbar gemacht werden, dazu gehören umfangreiche Propaganda-Materialien wie Wahlplakate zur Volksabstimmung, Alltagsgüter, Fotomaterial und Schriftzeugnisse. Historische Landkarten verdeutlichen zudem die räumlichen und geografischen Dimensionen der politischen Teilung.

Alte Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin Preußischer Kulturbesitz, Berlin
Berührende Formen – Johann Gottfried Schadow
19.10.2022 bis 19.02.2023

Der Bildhauer Johann Gottfried Schadow (1764-1850) gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des deutschen Klassizismus. Der Begründer der Berliner Bildhauerschule schuf unter anderem die Quadriga auf dem Brandenburger Tor und die sogenannte Prinzessinnengruppe. Die Alte Nationalgalerie bewahrt den umfangreichsten Bestand der Werke Johann Gottfried Schadows sowie seinen schriftlichen Nachlass (im Zentralarchiv). 30 Jahre nach der letzten großen Präsentation zum Werk des Künstlers plant die Alte Nationalgalerie ab Oktober 2022 eine Ausstellung zu Schadows Bedeutung für die deutsche Bildhauerei. Im Zentrum der Schau steht Schadows Berliner „Prinzessinnengruppe“ – die Gipsversion (1795) wurde jüngst mit Unterstützung der Kulturstiftung der Länder restauriert und kann nun erstmals gemeinsam mit der Marmorfassung (1797) präsentiert werden.

Dommuseum Hildesheim
Islam in Europa 1000-1205
09.09.2022 bis 12.02.2023

Im Jahr 1022 wurde Godehard (von Hildesheim) durch Kaiser Heinrich II. zum Bischof von Hildesheim berufen und durch Aribo von Mainz geweiht, 1131 wurde er heiliggesprochen. Das Dommuseum Hildesheim nimmt das Gedenkjahr der Konsekration (1022) zum Anlass für die Ausstellung „Islam in Europa“. Bei der Öffnung des Schreins Godehards im Jahr 2009 wurden mehrere Textilien aus islamisch geprägten Regionen gefunden. Im Bestand des Museums waren Stücke mit ähnlichen Bestandteilen ebenfalls erhalten geblieben. Die Ausstellung untersucht, wie diese Objekte und Fragmente aus dem islamischen Raum nach Deutschland gelangten, wie und weshalb sie hier in sakralen Kontexten verwendet wurden. Der Bestand des Dommuseums wird mit der Schau auf seine islamischen Anteile hin untersucht, sie geben Auskunft über den Kulturtransfer im Mittelalter.

Historisches Museum der Pfalz, Speyer
Die Habsburger im Mittelalter
15.10.2022 bis 16.04.2023

Ab Oktober 2022 widmet sich das Historische Museum der Pfalz den frühen Habsburgern und veranstaltet somit die erste deutsche Ausstellung, die sich mit dieser Dynastie befasst. Rudolf, der Spitzenahn der Familie und erster römisch-deutscher König aus dem Geschlecht der Habsburger, hielt 1273 seinen Hoftag in Speyer ab und beschloss zudem, dass er an diesem Ort, der eng mit den Dynastien der Salier und Staufer verbunden ist, sterben und begraben werden will. Sein Sohn Albrecht wurde daraufhin nach seinem Tod 1309 ebenfalls nach Speyer überführt. So befinden sich noch heute die Gräber der ersten beiden Könige aus dem Haus Habsburg im Speyerer Dom. Der Kaiserdom sowie die 1900 durch Graböffnungen gehobenen Artefakte bilden den Ausgangspunkt der Ausstellung, ausgehend von den beiden zentralen frühen Persönlichkeiten der Habsburger zeichnet die Schau den Weg der Dynastie nach.