Wirkungsstudie zum Wettbewerb von Kinder zum Olymp!

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Beschreibung

Ästhetische Bildung in der Schule wirkt: Die von der Kulturstiftung der Länder und der Deutsche Bank Stiftung beauftragte Untersuchung „Wirkung von Wettbewerben auf kulturelle Bildungsbiografien am Beispiel von Kinder zum Olymp!“ von Prof. Dr. Susanne Keuchel und Anja Hill (M.A.) weist anhand umfangreicher Befragungen nach, dass in Kinder zum Olymp!-Wettbewerbsprojekten mitwirkende Schüler doppelt so oft ins Theater gehen und fast dreimal so häufig Bibliotheken sowie Opernaufführungen besuchen wie Gleichaltrige im bundesweiten Durchschnitt. Die Kinder und Jugendlichen nutzen aber nicht nur öfter klassische Kulturangebote, sondern greifen vielfach selbst zu Pinsel, Stift, Instrument oder Kamera. Jeder fünfte Teilnehmer gibt an, noch heute ein durch ein kulturelles Kooperationsprojekt angeregtes kreatives Hobby auszuüben: ein Ergebnis des Wettbewerbs „Schulen kooperieren mit Kultur“, der die Kinder stärker als im üblichen Schulunterricht für Kultur interessieren hilft, sie ihre Kreativität entdecken lässt und zu eigenen künstlerischen Leistungen anspornt. Zudem kräftigten sich bei knapp zwei Dritteln der Teilnehmer durch den Kontakt mit Kultur und das eigene schöpferische Gestalten laut eigener Aussage das Selbstbewusstsein und die sozialen Kompetenzen: Die Studie vom Zentrum für Kulturforschung weist somit nach, dass sich auch diese erwünschten Transfereffekte, die in den letzten Jahren bei kulturellen Bildungsprojekten im Mittelpunkt standen, durch die direkte Förderung künstlerischer Kompetenzen einstellen.