Kulturministerkonferenz

Kulturministerkonferenz und Kulturpolitik des Bundes

Ein Schulterschluss zwischen Kulturministerkonferenz und Bund sei nötig, um zentrale Herausforderungen für die Kulturpolitik, die Kulturministerkonferenz und die Kultureinrichtungen anzugehen, so Prof. Dr. Markus Hilgert, Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder. Eine dieser Herausforderungen ist der sachgemäße Umgang mit Kulturgütern aus kolonialen Kontexten.

Zentrale Herausforderungen für die Kulturministerkonferenz, die Kultureinrichtungen und die Kulturpolitik der Gegenwart sieht Prof. Dr. Markus Hilgert in der digitalen Transformation der Kultureinrichtungen, im angemessenen Umgang mit Kulturgütern aus kolonialen Kontexten und der Frage, wie gesellschaftlicher Zusammenhalt durch Kultur bewirkt werden kann. Um diese Themen anzugehen, sei es wünschenswert, dass die Kulturministerkonferenz einen Konsens unter den Ländern herstellt. Wünschenswert wäre die Entwicklung entsprechender Programme, die die Bundesregierung, die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien und das Auswärtige Amt im engen Austausch gemeinsam entwickeln und umsetzen.

Prof. Dr. Hilgert wünscht sich von Kulturministerkonferenz, Bund und Kommunen, dass diese sich in Bezug auf den Umgang mit Objekten aus kolonialen Kontexten zu einer gemeinsamen Verantwortung bekennen und entsprechende Schritte und Maßnahmen verabreden. Die Objekte müssen inventarisiert, digitalisiert und veröffentlicht werden. Gleichzeitig sei es wichtig, die internationale Kooperation mit den Herkunftsgesellschaften zu stärken.