Kunst auf Lager

Visionen für Ost-Berlin

Fast 40 Jahre lagerten sie im Verborgenen, nun kann die Berlinische Galerie zum ersten Mal restaurierte Collagen renommierter DDR-Architekten öffentlich ausstellen.

Dieter Urbach, Alexanderplatz, Berlin-Mitte, 1972, © Dieter Urbach, © Reproduktion: Markus Hawlik

Dank „Kunst auf Lager“ kann die Berlinische Galerie einen bedeutenden Bestand ihrer Architektursammlung erstmalig der Öffentlichkeit vorstellen. Es handelt sich um 18 Schaubilder von Entwürfen renommierter DDR-Architekten aus den 1970er-Jahren. Diese zeigen Architekturideen für den Aufbau des Ost-Berliner Zentrums zur Hauptstadt der DDR in ungewöhnlich räumlicher und lebensnaher Darstellung. Die fragilen Collagen lagerten fast 40 Jahre im Verborgenen und konnten erst durch die Unterstützung der Kulturstiftung der Länder umfangreich restauriert und damit wieder öffentlich zugänglich gemacht werden. Eine konzentrierte Auswahl dieser Werke ist nun in der Sammlungspräsentation „Kunst in Berlin 1880-1980“ ausgestellt.

Aus diesem Anlass laden die Kulturstiftung der Länder und die Berlinische Galerie
am Dienstag, 3. November 2015 um 11 Uhr zu einem Pressetermin in die Berlinische Galerie ein. Das Projekt erläutern:

Dr. Thomas Köhler (Direktor Berlinische Galerie)

Dr. Britta Kaiser-Schuster (Dezernentin Kulturstiftung der Länder)

Ursula Müller (Leiterin Architektursammlung Berlinische Galerie) und

Maria Bortfeldt (Restauratorin Berlinische Galerie).