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Verlust und Rückgabe

Anlässlich des 50. Jahrestages der Rückführung von ca. 1,5 Millionen Kulturgütern aus der Sowjetunion an die Deutsche Demokratische Republik in den Jahren 1955-58 hat der Deutsch-Russische Museumsdialog, die Broschüre „Verlust + Rückgabe“ herausgegeben.

Die Publikation stellt 28 deutsche Museen vor, die Kunstwerke aus der Sowjetunion zurückerhalten haben. Darunter die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, die als erstes Museum bereits 1955 zahlreiche bedeutende Gemälde wie Raffaels „Sixtinische Madonna“ in Empfang nahmen, mehrere Häuser der Staatlichen Museen zu Berlin, die der großen Rückgabeaktion von 1958 den Wiederaufbau der kriegszerstörten Museumsinsel zu verdanken haben, die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg in Potsdam sowie Museen in Dessau, Gotha, Leipzig und Schwerin, die dank der Rückgaben ebenfalls ihre Wiedereröffnungen feiern konnten. Drei westdeutsche Museen aus Aachen, Wiesbaden und Bremen, die 1961, 1993 und 2000 Rückgaben erhalten haben, sind ebenfalls in der Broschüre vertreten.

Die Broschüre wurde durch das Kuratorium Museumsinsel finanziell ermöglicht. Sie ist in deutscher und in russischer Sprache erschienen.

> Download Broschüre Verlust + Rückgabe deutsch (PDF)
> Download Broschüre Verlust + Rückgabe russisch (PDF)