Provenienzforschung

Provenienzforschung in Deutschland – Ergebnisse und Ausblick

Informationsgespräch: Mittwoch, den 12. Februar 2014, 11 Uhr, in der Vertretung des Landes Baden-Württemberg beim Bund, Tiergartenstraße 15, 10785 Berlin, Raum Hohenzollern

Die Länder Baden-Württemberg und Hamburg sowie die Kulturstiftung der Länder möchten Sie – auch vor dem Hintergrund der Debatte der vergange­nen Monate – ausführlich über die bisherigen Ergebnisse und die Zukunft der Provenienzforschung in Deutschland informieren. Des Weiteren wollen wir mit Ihnen darüber sprechen, wie aus Sicht der Länder eine verbesserte Erforschung der Bestände deutscher Museen, Bibliotheken und Archive im Hinblick auf NS-Raubgut organisiert werden kann.

Baden-Württembergs Kulturstaatssekretär Jürgen Walter und Ham­burgs Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler werden das Engagement ihrer Länder bei der Forschung nach NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut darstellen, Dr. Hartwig Fischer, Generaldirektor der Staat­lichen Kunstsammlungen Dresden, berichtet über großangelegte Forschungsprojekte in Sachsen und Dr. Uwe Hartmann, Leiter der Berliner Arbeitsstelle für Provenienzforschung, zieht anlässlich des fünfjährigen Bestehens eine Zwischenbilanz der Arbeit der von Bund und Ländern gemeinsam getragenen zentralen Förderinstitution.

Es erwarten Sie:

  • Jürgen Walter – Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (Vorsitzland der Kulturstiftung der Länder)
  • Prof. Barbara Kisseler – Kultursenatorin Hamburg
  • Isabel Pfeiffer-Poensgen – Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder
  • Dr. Hartwig Fischer – Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
  • Dr. Uwe Hartmann – Leiter der Arbeitsstelle für Provenienzforschung, Berlin

Wir bitten Sie bei geplanter Teilnahme freundlich um Anmeldung bis Montag, den 10. Februar um 12 Uhr bei Johannes Fellmann, Kulturstiftung der Länder, E-Mail jf@kulturstiftung.de.

Für Fragen steht Ihnen gerne Pressesprecher Johannes Fellmann unter 030/ 893 63 5 29 sowie Matthias Müller unter 030/ 893 63 5 16 zur Verfügung.