Kinder zum Olymp!

„Marktplatz Kultur und Schule“

„Marktplatz Kultur und Schule“: Großangelegtes Pilotprojekt zur kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche findet am 5. Juni 2012 in sechs Kommunen Sachsen-Anhalts statt.

In sechs Städten und Gemeinden Sachsen-Anhalts (Dessau-Roßlau, Genthin, Merseburg, Naumburg, Sangerhausen und Wernigerode) geht in diesen Tagen unter dem Titel „Marktplatz Kultur und Schule“ ein neues großangelegtes Pilotprojekt der bundesweiten Bildungsinitiative „Kinder zum Olymp!“ der Kulturstiftung der Länder an den Start: Hunderte kultureller Kooperationen zwischen Kultur, Schule und Wirtschaft sollen am Tag des „Marktplatzes“, dem 5. Juni 2012, vereinbart werden.

Anbieten, Suchen, Finden –  die Assoziation mit einem bunten, lauten (und manchmal auch chaotischen) spätmittelalterlichen Markttreiben ist erwünscht: Künstler, Vertreter von Kultur­institutionen, Lehrerinnen und Lehrer sowie lokale Unternehmer treffen sich am 5. Juni 2012 zum „Marktplatz Kultur und Schule“ an den zentralen Veranstaltungsorten ihrer Kommunen, um neue kulturelle Projekte für Schüler zu pla­nen. Vor Ort begeben sich die Teilnehmer je nach Interesse in die verschiedenen thematischen Berei­che wie „Bildende Kunst“, „Musik“ oder „Theater“, um neue kulturelle Kooperationen zu verein­baren. „Kinder zum Olymp!“ reagiert mit diesen regionalen Treffen von Schule, Kultur und Wirt­schaft auf die starke Nachfrage der Akteure nach mehr Vernetzung und Professionalisierung in der kulturellen Bildung. Die Anmeldung zur kostenlosen Teilnahme am „Marktplatz“ für Schulen, Kultur­institutionen und Künstler sowie Unternehmen ist ab sofort bei den unten stehenden kommunalen Ansprechpartnern möglich. Anmeldeschluss ist der 21 Mai 2012.

Die Bildungsinitiative „Kinder zum Olymp!“ der Kulturstiftung der Länder setzt sich seit 2003 für Kooperationen zwischen Kultur und Schule ein. Mit dem Pilotprojekt „Marktplatz Kultur und Schule“ ruft sie diesmal in Kommunen des Landes Sachsen-Anhalt dazu auf, kreative Kooperationsprojekte zwischen kulturellen Institutionen und Schulen vor Ort auf unbürokratische Weise zu initiieren. Hinzu kommt, dass auch ortsansässige Unternehmen dazu eingeladen sind, sich für die kulturellen Projekte der Schülerinnen und Schüler zu engagieren. Auf Wunsch erhalten die beteiligten Unternehmen eine „kulturelle Gegenleistung“, beispielsweise in Form von Ausstellungen der erschaffenen Kunstwerke oder Theateraufführungen.

Das Land Sachsen-Anhalt ist reich an Kulturorten und Welterbestätten – in den neuen kulturellen Pro­jekten sollen Kinder und Jugendliche aus Dessau-Roßlau, Genthin, Merseburg, Naumburg, Sanger­hausen und Wernigerode diese kulturelle Vielfalt auf kreative Weise entdecken. So haben Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, un­mittel­bar an Kultur teilzuhaben, künstlerische Schaffens­prozesse zu verstehen und selbst künstlerisch aktiv zu werden. Der „Markt­platz Kultur und Schule“ ermöglicht Kulturinstitutionen und Künstlern auch, durch Koope­rationsprojekte mit Schulen ein junges Publikum für ihre Themen zu interessieren.

Das Pilotprojekt „Marktplatz Kultur und Schule“ stiftet zum gemeinsamen Handeln für mehr kulturelle Bildung an: Der „Marktplatz“ soll kreative Potenziale wecken, die das Leben in der Kommune bereichern. Mittelfristiges Ziel ist, dass interessierte Kommunen in allen 16 Ländern Deutschlands einen jährlichen „Marktplatz“ etablieren, um damit die Chancen auf kulturelle Bildung für Kinder und Jugendliche erheblich zu erhöhen.

Wichtige Partner der Kulturstiftung der Länder zur Realisierung dieses Projekts sind neben den teil­nehmenden Kommunen und dem Kultusministerium Sachsen-Anhalt der Städte- und Gemeindebund Sachsen-Anhalt und die Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung Sachsen-Anhalt.

Kontaktdaten

Johannes Fellmann
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