2. Kongress Kinder zum Olymp! – Hamburg 2005

Lernen aus der Praxis. Europäischer Kongress zur kulturellen Bildung

Kampnagel Hamburg,
22. bis 24. September 2005

Nach den bundesweiten Erfolgen der Bildungsinitiative Kinder zum Olymp! der Kulturstiftung der Länder in den beiden vergangenen Jahren wagten die Initiatoren in diesem Herbst den „Blick über den Tellerrand“: Auf dem europäischen Kongress „Lernen aus der Praxis“, der vom 22. bis 24. September 2005 auf Kampnagel Hamburg stattfand, wurden Modelle der kulturellen Bildung und Kulturvermittlung in Europa präsentiert und diskutiert.

Kongress "Kinder zum Olymp" auf Kampnagel. Kaffeepause

Wie schaffen es unsere europäischen Nachbarn, ihren Kindern und Jugendlichen einen spannenden Zugang zur Kultur zu ermöglichen? Wie ist die kulturelle Kinder- und Jugendbildung innerhalb und außerhalb der Schulen in Europa organisiert? Wie lassen sich erfolgreiche und innovative Konzepte aus dem europäischen Ausland in unseren Schulen, mit unseren Künstlern und Kultureinrichtungen verwirklichen?

Auf vier parallelen Foren wurden außergewöhnliche und anregende europäische Kulturprojekte vorgestellt und mit Künstlern, Wissenschaftlern, Politikern und den internationalen Teilnehmern diskutiert. Die Veranstaltung wendete sich an Kultureinrichtungen und Künstler aller Sparten sowie an Pädagogen und Kulturvermittler, Politiker und Medienvertreter die sich mit neuen Bildungsmodellen beschäftigen wollen. Der Kongress bot nicht nur lebendige und praktische Informationen für Insider, sondern verfolgte auch das Ziel, Politik, Medien und Öffentlichkeit zu mobilisieren und einzubinden.

Generalprobe zur Tanzperformance "Big Dance" von Royston Maldoom mit Schülerinnen u. Schülern der Haupt- u. Realschule Langenhorn und der Bigband des NDR auf Kampnagel K6.

In der abschließenden „Hamburger Erklärung“ betonten die Veranstalter die Chancen, mit den Impulsen aus Europa zu neuen Bildungsmodellen für Deutschland zu gelangen, die die kulturelle Bildung als elementaren Bestandteil allgemeiner Bildung begreifen und mit denen diese Erkenntnis durch eine verstärkte Integration außerschulischer künstlerischer und kulturpädagogischer Angebote in den Unterricht umgesetzt werden kann.

Die Kongressdokumentation in Buchform ist leider vergriffen.