4. Kongress Kinder zum Olymp! – München 2009

Konkret! Kooperationen für kulturelle Bildung

Münchner Kammerspiele
25. und 26. Juni 2009

2004 trat Kinder zum Olymp!, die Bildungsinitiative der Kulturstiftung der Länder, erstmalig mit dem Ziel an die Öffentlichkeit, Kindern und Jugendlichen in der Breite Wege zu Kunst und Kultur zu öffnen. Kinder zum Olymp! machte auf die Bedeutung kultureller Bildung, insbesondere auf die Notwendigkeit der Kooperation zwischen Kulturinstitutionen und Schulen, aufmerksam.

Die Initiative wandte sich an die Politik mit der Forderung, Kultur als Pflichtaufgabe der Länder und Kommunen durchzusetzen und die kulturelle Bildung verstärkt und nachdrücklich in den Curricula zu verankern. Lehrer, Erzieher und Eltern, Kulturinstitutionen, Künstler und Einrichtungen der kulturellen Bildung sowie die künstlerischen Hochschulen wurden zu einer intensiven Zusammenarbeit aufgerufen.

Fotografin: Irmi Gessner, München / Bildrechte: Kulturstiftung der Länder

Nach fünf Jahren Kinder zum Olymp! mit Kongressen in Leipzig 2004, Hamburg 2005 und Saarbrücken 2007 war es Zeit, eine Zwischenbilanz zu ziehen. Dieser Aufgabe widmete sich die Kulturstiftung der Länder, die Kulturstiftung des Bundes und das Kulturreferat der Landeshauptstadt München in der vierten Auflage des Kongresses am 25. und 26. Juni 2009 in München. Unter dem Titel „Konkret! Kooperationen für kulturelle Bildung“ beleuchtete der Kongress die Entwicklungen kultureller Bildung der letzten Jahre in Deutschland und fragte, in welchem Maße die geforderten Kooperationen zwischen Kultur und Bildung inzwischen Wirklichkeit sind. Neben einer Bestandsaufnahme und kritischen Diskussion sollte der Kongress das Netzwerk zwischen allen Protagonisten der kulturellen Bildung weiterhin stärken. Die offenen Formate in großen Teilen der Veranstaltung förderten insbesondere auch den Austausch zwischen den Teilnehmern.

Fotografin: Irmi Gessner, München / Bildrechte: Kulturstiftung der Länder

Die Veranstaltung richtete sich an alle, die für die ästhetisch- kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen verantwortlich sind: an Eltern, Erzieher, Lehrer und Schulplaner, an Vertreter von Ländern und Kommunen, an Kultureinrichtungen und Künstler, an Universitäten und Hochschulen sowie an Verbände und Stiftungen.