Restaurierungsförderung

Herausgeputzt

Nach achtmonatiger Schließung ist das Stadt- und Bergbaumuseum in Freiberg seit September wiedereröffnet und präsentiert außerdem ein neues Highlight: den frisch restaurierten Grünlichtenberger Altarschrein. Die Kulturstiftung der Länder förderte die Restaurierung.

Das Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg präsentiert nach umfassender Restaurierung derzeit seinen Altarschrein aus Grünlichtenberg für die Öffentlichkeit. Das nun im neuen Glanz erstrahlende Retabel befindet sich seit 1871 in der Sammlung des Museums. Der Altar mit der Darstellung der Anna Selbdritt, von dem nur noch der Mittelschrein erhalten ist, wurde um 1510 von einem Freiberger Meister gefertigt. In der Mitte auf einer Säule steht das nackte Christuskind. Links sitzt Maria, rechts Anna, beide dem Kinde zugewandt. Eine Präsentation des Stückes war auf Grund des schlechten Erhaltungszustandes des Altars jahrzehntelang nicht möglich. Erst durch die großzügige Förderung der Restaurierung durch die Kulturstiftung der Länder im Rahmen des Bündnisses „Kunst auf Lager“ kann er nun in Ausstellungen gezeigt werden. Die Kulturstiftung hat die Kosten in Höhe von fast 20.000 Euro für die Restaurierung komplett übernommen.

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