Wettbewerb 2010/2011

Gewinner gewählt

Gewinner des 7. bundesweiten Wettbewerbs der Bildungsinitiative Kinder zum Olymp! der Kulturstiftung der Länder stehen fest: In diesem Jahr werden 27 Schulen ausgezeichnet, die mit innovativen kulturellen Kooperationen die Jurys überzeugen konnten. Die Preise (insgesamt mit 31.000 Euro dotiert) werden am 12. September 2011 im Konzerthaus Berlin an die Schülerinnen und Schüler überreicht.

Der Wettbewerb der Bildungsinitiative Kinder zum Olymp!, an dem sich alle allgemeinbildenden Schulen in Deutschland und die deutschen Auslandsschulen beteiligen können, wird seit 2004 von der Kulturstiftung der Länder jährlich in Zusammenarbeit mit der Deutsche Bank Stiftung unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten durchgeführt.

Die acht Fachjurys des bundesweiten Wettbewerbs von Kinder zum Olymp! haben in Berlin 27 inno­vative Kooperationsprojekte zwischen Künstlern oder kulturellen Institutionen und Schulen in acht Sparten zu Preisträgern gekürt. Mehr als 850 allgemeinbildende Schulen hatten sich in diesem Jahr mit ihren Projekten um die begehrten, mit je 1.000 Euro dotierten Auszeichnungen beworben. 41.000 Schüler aller Altersgruppen hatten im Rahmen des Wettbewerbs aktiv an den verschiedenen kreativen kulturellen Schulprojekten mitgewirkt. Die Preise (insgesamt mit 31.000 Euro dotiert) in den Kategorien Musik und Musiktheater, Tanz, Theater, Bildende Kunst, Literatur und Medien – jeweils für die Klassen 1-4, 5-9, 10-13 und „Alters­über­greifend“ vergeben – werden am 12. September 2011 im Konzerthaus Berlin an die Schülerinnen und Schüler überreicht.

Erfolgreichstes Land im Wettbewerb ist Nordrhein-Westfalen mit acht Gewinnern, gefolgt von Bayern und Berlin (jeweils sechs Preisträger). Jeweils ein Preis geht nach Bremen, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und ins Saarland. Vielfältig sind die beteiligten Schultypen. Nicht nur Gymnasien haben qualitätvolle Kulturkooperationen vorzuweisen; ebenso engagierte Projekte kommen aus Grund- und Hauptschulen, aus Gesamt- und Förderschulen. Bei insgesamt zwar steigenden Bewer­berzahlen nimmt die Zahl der Oberstufenprojekte im Wettbewerb von Jahr zu Jahr leicht ab: Grund dafür sei der zunehmende Druck auf die Oberstufen durch das Zentralabitur und „G8“, so die Veranstalter.

Mit dem Sonderpreis der Deutsche Bank Stiftung wird zum zweiten Mal in der Geschichte des Wett­bewerbs eine Schule für ihr hervorragendes kulturelles Gesamtprofil ausgezeichnet. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis geht in diesem Jahr an die Deutsche Schule Shanghai: „Besonders überzeugend sind die vielfältig eingeführten Handlungsebenen, die alle ästhetischen Handlungsfelder beinhalten, dabei künstlerisch-ästhetischen Ausdrucksweisen ein hohes Maß an Alltagstauglichkeit zusprechen und so zum prägenden Element der Schule, aber auch für den Einzelnen werden. Dabei sind die vielfäl­tigen Aktivitäten und Angebote im kontinuierlichen, über viele Jahre andauernden Schulentwick­lungsprozess deutlich zu erkennen und können so auch für andere Schulen zum Vorbild werden“, erklärte die Jury.