Wettbewerb 2015/2016

Gesucht: Strukturen für kulturelle Bildung

Dieses Jahr startet der Wettbewerb unter der Schirmherrschhaft des Bundespräsidenten mit einem neuen Konzept: Es geht um die Weiterentwicklung der Kooperation zwischen Kultur und Schule.

Einzelprojekte eignen sich nur bedingt dazu, einen nachhaltigen Zugang zu Kunst und Kultur zu schaffen. Ziel muss es jetzt sein, über ganzheitliche Programme und Modelle langfristig Strukturen für kulturelle Bildung zu schaffen. Aufgrund dieses neuen Konzepts sind nun Kultureinrichtungen und Künstler mit ihren Schulkooperationen genauso wie Schulen mit kulturellem Profil gefragt. Wir suchen hierbei nach Konzepten, die modellhafte Strukturen für die Verankerung von kultureller Bildung in Kultureinrichtungen und Schulen schaffen. Spannende und besonders nachhaltige Ideen, Programme und Profile werden ausgezeichnet. Förderer des jährlich ausgeschriebenen deutschlandweiten Wettbewerbs ist die Deutsche Bank Stiftung.

Flyerbild

Teilnehmer: Wer kann mitmachen?
Kinder zum Olymp! sucht übertragbare Beispiele für die innovative und nachhaltige Kooperation zwischen Kultureinrichtungen, Kunstschaffenden und Schulen sowie kulturelle Schulprofile. Der Wettbewerb wird in ganz Deutschland ausgeschrieben.

Preise werden in zwei Kategorien vergeben:

  1. Programme für kulturelle Bildung: Hierfür können sich kulturelle Einrichtungen und Kunstschaffende aller Sparten mit innovativen Konzepten bewerben, die kulturelle Bildung nachhaltig in der Schule verankern.
  1. Kulturelles Schulprofil: Hierfür können sich allgemeinbildende und berufsbildende Schulen mit einem kulturellen Gesamtprofil oder einem spartenspezifischen kulturellen Schwerpunkt bewerben.

Beiträge: Was kann eingereicht werden?
Kinder zum Olymp! prämiert Projekte und Programme lokaler Akteure, die modellhaft zu einer Schaffung bzw. Stärkung von Strukturen für kulturelle Bildung beitragen. Die Schule ist dabei entweder Partnerin einer kulturellen Institution oder eigenständige Akteurin im Rahmen eines kulturellen Profils. Nicht berücksichtigt werden Einzelprojekte, die nicht im Schulalltag verankert sind.

Inhaltlich ist der Wettbewerb offen. Zugelassen sind Projekte aus allen Kultursparten: Bildende Kunst, Architektur und Kulturgeschichte, Neue Medien, Film, Fotografie, Literatur, Musiktheater, Musik, Tanz und Theater.

Beispiele für kulturelle Einrichtungen und Kunstschaffende sind:
– Museen und Kunstvereine, Theater, Bibliotheken, Literaturhäuser, Tanztheater, Orchester und Kinos
– Musik- und Kunstschulen sowie künstlerische Hochschulen, Kulturvereine und Verbände
– Maler, Bildhauer, Architekten, Designer, Autoren, Musiker, Bands und Medienkünstler.

Wichtig ist, dass die Beiträge nachhaltig, übertragbar und bestenfalls erprobt sind. Auch spartenübergreifende Beiträge sind willkommen.

Als Inspiration dient die Datenbank mit Praxisbeispielen aus ganz Deutschland auf unserer Internetseite, die stetig aktualisiert wird.

Jury: Wer entscheidet, was gewinnt?
Beide Wettbewerbskategorien erfordern die Beurteilung durch eine maßgeschneiderte Jury, die den jeweiligen spezifischen Erfordernissen entspricht. In beiden Jurys sind sowohl die Sparten Kultur als auch Bildung vertreten.

Preis: Was kann man gewinnen?
In den Kategorien Programme für kulturelle Bildung und Kulturelles Schulprofil werden jeweils drei Finalisten ausgezeichnet: Der Hauptpreis ist für jede Kategorie mit 5.000 Euro dotiert. Die anderen Finalisten erhalten Auszeichnungen in Höhe von jeweils 1.000 Euro.

Vertreterinnen und Vertreter aller Preisträger werden nach Berlin zur Preisverleihung eingeladen und präsentieren ihre Wettbewerbsbeiträge live vor Ort.

Teilnahme: Was muss man tun, um teilzunehmen?
Die Anmeldung erfolgt zwischen 1. November und 31. Dezember 2015 ausschließlich auf dieser Website.