Erwerbungsförderung

Schätze unserer Kultur

Von mittelalterlichen Handschriften über historische Musikinstrumente, barocke Meisterwerke, moderne Fotografie bis zu digitaler Computerkunst: Die Kulturstiftung der Länder sichert national bedeutende Kulturgüter für öffentlich zugängliche Sammlungen in Museen, Bibliotheken und Archiven.

Das Spektrum der Förderungen umfasst bedeutende Werke aller Epochen der Malerei, Grafik, Skulptur, Fotografie, des Kunstgewerbes, der Musik und Literatur sowie Objekte der Natur- und Technikgeschichte. Ergänzungen von Sammlungen sowie Rückerwerbungen von Sammlungsverlusten bilden dabei einen Schwerpunkt der Förderung. Über die finanzielle Beteiligung an wichtigen Akquisitionen hinaus leistet die Kulturstiftung der Länder auch eine umfassende fachliche Beratung und hilft bei der Suche nach Experten und Förderern.

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Deutsche Museen, Bibliotheken und Archive konnten bis dato 1.060 Kunstwerke, Sammlungen, Archivalien, Handschriften und weiteres kostbares Kulturgut mit Unterstützung der Kulturstiftung der Länder ankaufen. Rund 166 Millionen Euro wurden dafür von den Ländern aufgebracht; im Verbund mit zahlreichen öffentlichen und privaten Mitförderern wurden Werke im Gesamtwert von rund 625 Millionen erworben: Unter den Förderungen der Kulturstiftung der Länder befinden sich Schlüsselwerke der Moderne wie Max Beckmanns „Reise auf dem Fisch“ oder Wilhelm Lehmbrucks „Kniende“, der einzigartige Quellenfundus der geographisch-kartografischen Sammlung des Verlags Justus Perthes Gotha, Meisterwerke der Möbelkunst wie der Schreibtisch Friedrichs des Großen im Schloss Sanssouci, Glanzlichter der flämischen Barockmalerei wie Rubens Ölskizze zur „Löwenjagd“, Inkunabeln des Mittelalters wie der „Oldenburger Sachsenspiegel“  sowie solche der Antike wie der „Alexanderkopf“.

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