Ausstellungsförderung

Eine archäologische Spurensuche

Das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle widmet sich im Rahmen einer Sonderausstellung der archäologischen Erforschung des Phänomens Krieg.

47 Tote in einem Massengrab: Dies sind die einzigen Zeugen der Schlacht von Lützen vom 6. November 1632 – mit mehr als 6.500 Gefallenen eine der blutigsten Schlachten des gesamten 30-jährigen Krieges. Als sogenannte Blockbergung im Ganzen (3,5 × 4,5 m) gesichert, bildet das Massengrab das Herzstück der Ausstellung. Originale wie die mit Einschuss- und Einstichlöchern versehene elchlederne Reitjacke des in Lützen gefallenen Schwedenkönigs Gustav II. Adolf sind ein besonderer Höhepunkt. In einem zweiten Ausstellungsteil der von der Kulturstiftung der Länder geförderten Schau werden das Phänomen „Krieg“ sowie die Geschichte seines Ursprungs beleuchtet.