Bildungsinitiative

Kultur an Schulen

Die Bildungsinitiative Kinder zum Olymp! und die Philipps-Universität Marburg starten Kooperation: Bei einer jetzt eingerichteten Dokumentationsstelle in Marburg stehen umfangreiche Recherche-Materialien rund um das Thema „Schulprofilentwicklung Kulturelle Praxis“ zur Verfügung.

Die Bildungsinitiative Kinder zum Olymp! der Kulturstiftung der Länder und die Lern- und Forschungswerkstatt des Instituts für Schulpädagogik der Philipps-Universität Marburg möchten mit ihrer jetzt beschlossenen Kooperation Schulen bundesweit dabei unterstützen, ein kulturelles Schulprofil zu entwickeln.

Bei den durch die Deutsche Bank Stiftung ermöglichten jährlichen Wettbewerben von Kinder zum Olymp! für die besten kulturellen Bildungsangebote wurden bisher 180 gelungene Projekte der kulturellen Bildung – immer Koopera­tionen zwischen Schu­len und kulturellen Institutionen oder Künstlern – ausge­zeichnet. Aus den Bewer­bungen zu dem von der Kultusministerkonferenz empfoh­lenen Kinder zum Olymp!-Wettbewerb „Schulen kooperieren mit Kultur“ (Sonderpreis kulturelles Schulprofil) liegen vielfältige Beschrei­bungen und anschauliche Materialien der teilnehmenden Schulen vor, die die erfolg­reichen kulturellen Schulprofile doku­mentieren. Um diese Unterlagen für Interes­sierte zugänglich zu machen, richtet das Marburger Institut jetzt eine Dokumen­tationsstelle für Beratung und Forschung in der Lern- und Forschungs­werkstatt ein.

Diese Dokumentationsstelle dient der Sicherung von Konzepten und Ideen, die in ihrer Originalität und Vielfalt die Entwick­lung eines kulturellen Profils in Schulen bundesweit anregen und unterstützen können. Auf Anfrage ist es für interessierte Schulen, aber auch für alle zum Thema Schul­profilentwicklung Forschenden möglich, die Dokumentationsstelle zu nutzen.

Die Kooperation zwischen der Kulturstiftung der Länder/Kinder zum Olymp! und dem Institut für Schulpädagogik widmet sich im besonderen Maße der Professiona­lisierung im Bereich der kulturellen Bildung von Lehrerinnen und Lehrern sowie Lehramtsstudierenden, um sie möglichst schon während der Ausbildung für dieses Thema zu interessieren. Beide Institutionen beabsichtigen, finanzielle Ressourcen durch Drittmittel für die wissenschaftliche Auswertung der Dokumentationen zu erschließen.