Bund-Länder-Stipendienprogramm

Ausgezeichnete Kunst

Ein Studienaufenthalt an der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo ist für Künstlerinnen und Künstler eine wichtige Auszeichnung. Kulturstaatsministerin Monika Grütters gab jetzt die Namen der Stipendiaten 2016 bekannt. Der Kulturstiftung der Länder oblag die Organisation des Endauswahlverfahrens.

Die mit dem Rom-Preis verbundenen Stipendien in der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo und Casa Baldi ermöglichen hochbegabten Künstlerinnen und Künstlern, sich durch einen längeren Aufenthalt in Italien künstlerisch weiterzuentwickeln. Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat nun die Rom-Preise, sowie die Stipendiaten für das Deutsche Studienzentrum in Venedig und die Cité Internationale des Arts Paris für das Jahr 2016 bekanntgegeben.

Staatsministerin Monika Grütters betonte: „Italien ist für uns Deutsche der Sehnsuchtsort schlechthin. Für die existenzielle Verbundenheit von Deutschen und Italienern im Geist der Wissenschaft, Forschung, Kunst und Kultur kenne ich wenig emblematischere und überzeugendere Orte als Rom, Venedig oder Florenz. Die aus einer großen Zahl von Bewerbungen ausgewählten Künstlerinnen und Künstler können hier die Wurzeln Europas neu entdecken und in kreativer Freiheit Neues schaffen. Es ist die Kunst, die oft die tragfähigsten Brücken schafft. Ich bin deshalb sehr froh, dass unsere beiden Länder den traditionell starken und vielfältigen kulturellen Austausch lebendig halten. Dazu tragen die von meinem Haus geförderten Einrichtungen in Italien bei.“

Für einen Aufenthalt in der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo wählten die Experten aus den Sparten Bildende Kunst, Architektur, Literatur und Musik (Komposition) bei der von der Kulturstiftung der Länder organisatorisch betreuten Endauswahl:

Nekazet Ekici, Berlin (Bildende Kunst), Heike Geißler, Leipzig (Literatur), Göran Gnaudschun, Potsdam (Bildende Kunst), Torsten Herrmann, Berlin (Musik), Nina Jäckle, München (Literatur), Anna Kubelik, Berlin (Architektur), Hartmut Lange, Berlin (Literatur), Daniel Roth, Schramberg (Bildende Kunst), Lisa Streich, Köln (Musik).

Für einen Studienaufenthalt im Jahr 2016 in der Deutschen Akademie Rom Casa Baldi wurden ausgewählt:

Daniela Danz, Kranichfeld (Literatur), Johanna Diehl, Berlin (Bildende Kunst), Lucy Fricke, (Berlin) Literatur, Peter Gahn, Düsseldorf (Musik), Antonia Low, Berlin (Bildende Kunst), Sebastian Multerer, München (Architektur), Theodor Schubach, Stuttgart (Musik), Claudia Wieser, Berlin (Bildende Kunst).

Über ein Künstlerstipendium am Deutschen Studienzentrum Venedig können sich freuen:

Carla Åhlander, Berlin (Bildende Kunst), Luc Döbereiner, Berlin (Musik), Carl-Christian Elze, Leipzig (Literatur), Dirk Hennig, Hannover (Bildende Kunst), Inga Kerber, Leipzig (Bildende Kunst), Johanna v. Monkiewitsch, Köln (Bildende Kunst), Marko Nikodijevic, Stuttgart (Musik), Christoph Poschenrieder, München (Literatur).

Außerdem haben die Jurys vorgeschlagen, folgenden Künstlern einen Studienaufenthalt in der Cité Internationale des Arts in Paris zu ermöglichen:

Louisa Clement, Bonn (Bildende Kunst), Neus Estarellas Calderón, Stuttgart (Musik), Carsten Hennig, Dresden (Musik), Klara Hobza, Berlin (Bildende Kunst), Hannah Hummel, Köln (Bildende Kunst), Falk Messerschmidt, Leipzig (Bildende Kunst).

Die Stipendien für die Cité übernimmt das Land, das die jeweiligen Studiengäste vorgeschlagen hat, während die Stipendien für die Studienaufenthalte in der Villa Massimo, der Casa Baldi und im Studienzentrum in Venedig von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zur Verfügung gestellt werden.

Die von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien in Abstimmung mit der Kulturstiftung der Länder berufenen Jury-Mitglieder waren im Bereich Bildende Kunst: Dr. Marion Ackermann, Prof. Dr. Kornelia v. Berswordt-Wallrabe, Dr. Dirk Luckow, Olaf Nicolai und Prof. Dr. Karla Schulz-Hoffmann; in der Sparte Architektur: Rudolf Finsterwalder, Prof. Regine Leibinger und Prof. Gabriele G. Kiefer; im Bereich Literatur: Marcel Beyer, Felicitas von Lovenberg und Dr. Sebastian Kleinschmidt sowie in der Sparte Musik (Komposition): Dr. Charlotte Seither, Prof. Isabel Mundry und Mario Wiegand.