Aufgaben

KUR – Das Programm zur Konservierung und Restaurierung von mobilem Kulturgut

Mit sieben Millionen Euro werden 26 Projekte in Deutschland gefördert.

Ob mittelalterliches Pergament oder modernes Zelluloid – in deutschen Museen, Bibliotheken und Archiven ist der Bedarf nach rascher Konservierung oder Restaurierung vieler Kunst- und Kulturschätze sehr groß. Da die Mittel für derartige Maßnahmen oftmals fehlen, haben die Kulturstiftung der Länder und die Kulturstiftung des Bundes gemeinsam im Jahr 2007 die nationale Restaurierungs­initiative KUR ins Leben gerufen, um wertvolle Kulturgüter für die Zukunft zu bewahren.

Restaurierung umbrischer Tafelbilder, Lindenau-Museum Altenburg (Luca Signorelli, Geißelung Christi, 1508)

Exemplarische Bedeutung und weitgefächerte Auswahl

Antiaging für Kulturgut mit Elastomeranteilen, Deutsches Bergbaumuseum Bochum

Mit sieben Millionen Euro, zur Verfügung gestellt von der Kulturstiftung des Bundes, und einer Laufzeit bis Ende 2011 werden 26 Projekte gefördert; die Bandbreite reicht von umbrischen Tafelbildern des Lindenau-Museums Altenburg über historische Tasteninstrumente in Weimar und Halle bis zu Tonbändern und zu Zeitungsseiten des 19. Jahrhunderts in der Staatsbibliothek zu Berlin.

Die Restaurierungsprojekte zeichnen ihre exemplarische Bedeutung und eine weit gefächerte Auswahl aus. Ziel des Programms ist es, neue wissenschaftliche Grundlagen für eine fachgerechte Konservierung zu schaffen und restauratorische Techniken weiterzuentwickeln, damit die gewonnenen Erkenntnisse über das Programm hinauswirken können.

Das Programm ist mit der Auswahl der Projekte zunächst geschlossen. Bewerbungen können nicht mehr eingereicht werden.

> http://kulturstiftung-des-bundes.de

Kontakt:
Kulturstiftung der Länder
Dr. Martin Hoernes
Lützowplatz 9
10785 Berlin
Tel. +49 (0) 30 / 89 36 35 0
Fax +49 (0) 30 / 891 42 51
> E-Mail

Programmleitung:
Friedericke Klemm
KUR – Programm zur Konservierung und Restaurierung von mobilem Kulturgut
Kulturstiftung des Bundes
Franckeplatz 1
06110 Halle an der Saale
Telefon: 0345/29 97 160
Fax: 0345/29 97 333
> E-Mail